SPORTTREFF KAROWER DACHSE E.V.

Der außergewöhnliche Sportverein im Norden Berlins

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Sporttreff Karower Dachse

Corona: vom Beschluss zur Umsetzung

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Viele Dachse fragten unmittelbar nach den Beschlüssen der Bundesregierung bei uns nach, wie sich diese auf das Sportangebot auswirkten.

Von der Bundesregierung, über Senatsbeschlüsse zur Bezirksebene und Sportamt bis zur Kommunikation an die Mitglieder im Sportverein – Wir bringen Licht ins Dunkle! 😉


Um nachzuvollziehen, wie die Wege vom Beschluss zur Umsetzung bei uns im Sportverein verlaufen, hat Kirsten (Vorstandsmitglied) euch die Kette einmal zusammengefasst:

Kirsten Ulrich (Vorstand)

Liebe Mitglieder, liebe Dachse!
Aufgrund der Maßnahmen in der Corona Krise erreichen uns immer wieder Fragen und für uns auch verständlich Unverständnis der Mitglieder.
Leider gestaltet es sich immer etwas schwieriger, als man denkt, auf die Entscheidungen auf Bundesebene zu reagieren.

Wir leben nun mehr seit einem Jahr im Krisenmodus und ich bin froh, nicht in der Haut von Entscheidungsträgern zu stecken, die alles berücksichtigen müssen, aber nicht wissen, was kommt.


Deshalb ein kurzer Rückblick um die Schwierigkeiten zu schildern.
Der Föderalismus führt zu langsamen Entscheidungen. Nachdem mehrere Covid-19-Fälle Ende Februar 2020 festgestellt wurden, stiegen die Zahlen der täglichen Neuinfektionen innerhalb der ersten zwei Märzwochen sprunghaft an.

 

Am 12. März  einigte man sich auf Versammlungsverbote und Schulschließungen.

Bereits drei Tage später, am 15. März, war das öffentliche Leben in ganz Deutschland eingestellt.

In den 3 Tagen erfolgte nach der Entscheidung auf Bundesebene, eine auf Landesebene, d.h. ein Senatsbeschluss und  da die Sporthallen dem Bezirk unterstehen, eine Beschluss auf Bezirksebene.

 

Die danach folgende Regelungsvielfalt war und ist in der Tat erheblich und führte zu Unübersichtlichkeit für alle.

Mindestens ebenso verwirrend die hohe Frequenz der Änderungen und Nachbesserungen, weil die Verordnungen nicht klar alles regelten und Fragen entstanden.

Genauso lief es mit den Lockerungen.

 

Ab dem 15. Mai war das kontaktlose Training im Freien bei Einhaltung der geltenden Abstandsregeln nun auch in Gruppen bis zu acht Personen wieder möglich. Hier war die Frage, ob einschließlich Trainerin und Trainer bzw. Betreuenden etc., danach durften 12 Personen trainieren.

Als der Sport in den Sporthallen wieder möglich wurde, erfolgte erst ein Senatsbeschluss.

Da die Sporthallen in der Regel den Bezirken gehören, musste eine Entscheidung auf Bezirksebene erfolgen.

Nicht jeder Bezirk stellte den Vereinen die Sporthallen gleich zur Verfügung, auch war die Frage, zu welchen Bedingungen.

In einem Bezirk blieben die Sporthallen geschlossen.

Nun möchte ich euch nicht alle Regeln und Schwierigkeiten auflisten.

 

Es soll nur darstellen, dass wir durch die verschiedenen Zuständigkeiten abwarten müssen, bis alle Ebenen eine Entscheidung gefällt haben und diese kann auch konträr zu der ursprünglichen Entscheidung stehen.

 

Es besteht bisher kein Konzept, wann, d.h. bei welcher Inzidenz, in welchen Schritten wieder das Sporttreiben ermöglicht wird, ob draußen oder festen Gruppen, mit welcher Personenanzahl?!

 

Wir müssen uns überraschen lassen.

Aber eines kann ich euch versichern, alle Varianten, die uns ein stückweit Normalität bringen, werden wir gemeinsam nutzen.

Bis dahin bleibt uns das online live Training und solltet ihr Wünsche, Ideen oder Anregungen haben: Wir freuen uns über euer Feedback.

Wie sagt man so schön, bleibt zuversichtlich. Wir sind es auch Gemäß unseres Leitspruchs „Gemeinsam schaffen wir ALLES!“.“

Kirsten Ulrich (Vorstand)

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Mein Mann und ich danken euch allen für euren Einsatz und die vielfältigen Möglichkeiten, die ihr uns bietet, dem Sport treu bleiben zu können.

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