SPORTTREFF KAROWER DACHSE E.V.

Der außergewöhnliche Sportverein im Norden Berlins

SPORTTREFF KAROWER DACHSE E.V.

Der außergewöhnliche Sportverein im Norden Berlins

Wenn einer eine Reise tut, so kann er was erleben! Dieser Slogan galt einmal mehr für die Tanzgruppen der Karower Dachse. Am letzten Wochenende stand der alljährliche Müritz Dance Cup in Röbel auf dem Programm. Und erneut wurde es aufregend und teilweise „crazy“ für die Spirit Stars und Moving Collective (MCs) von Trainerin Emilie-Ellen König und Abteilungsleiterin Trixi König.

Haare machen im Bus
Zeit perfekt genutzt: Auf der Busfahrt wurden die Haare gemacht.
Gruppenfoto von der Halle mit den Spirit Stars.

Entspannte Anreise, aber dann…

Bestens organisiert ging es dieses Jahr mit einem gecharterten Bus in Richtung Mecklenburgische Seenplatte. Gegen 11 Uhr rollte die Tanz-Delegation der Dachse los. „Die Anreise mit dem Bus war super entspannt und hat uns ganz anders in den Tag starten lassen als beispielsweise beim „Hey!CDC“, als die Fahrt nach Potsdam schon chaotisch war. Diesmal ging es ausgeschlafen und voller Kraft los“, erzählt Emilie über den Reisebeginn. Während der Fahrt wurde bereits am Aussehen für die Auftritte gearbeitet und die MCs widmeten sich den Frisuren der Spirit Stars (siehe Foto). Weiterhin erlebte ein Partysong ein Revival im Dachse-Bus, denn „Call Me Maybe“ von Carly Rae Jepsen lief fast in Dauerschleife über die Musikboxen.

Die Liedzeile „… and this is crazy“ aus dem bekannten Hit aus dem Jahr 2012 sollte spätestens ab der Ankunft um 12:30 Uhr in Röbel zum Tagesmotto für die Tanzgruppen werden. Denn fortan war alle Gelassenheit und Sicherheit der gut organisierten Anreise wie weggeflogen. Denn ab diesem Zeitpunkt war Emilie und ihre Co-Coaches Dani (Herzlichen Glückwunsch nachträglich liebe Dani, die an diesem Tag ihr Wiegenfest mit den Tanz-Dachsen verbrachte), Ivy & Trixi im Organisationsstress. Dies war der Tatsache geschuldet, dass der Müritz Dance Cup dieses Jahr mit einem geteilten Tagesprogramm durchgeführt wurde, wodurch es organisatorisch und infrastrukturell (Kabinen) zu Problemen kam, die vor allem die Tanz-Dachse zu spürten. Zunächst hieß es eine halbe Stunde bis zur möglichen Anmeldung in der Kälte zu überbrücken. Das nächste Problem folgte auf dem Fuße, als statt einem großräumigen Klassenzimmer eine kleine Sporthallen-Kabine den gut 30 Tanz-Dachsen als Umkleidekabine dienen sollte. Dies wäre zudem überhaupt erst ab 15 Uhr möglich gewesen. Wie ein Duracell-Hase war Emilie unterwegs, um andere Lösungen zu finden. „Meine Co-Coaches haben mir da super den Rücken frei gehalten. Ohne sie hätte ich es nicht geschafft“, beschreibt sie den Spagat zwischen der Kabinen-Orga und Gruppen-Betreuung. Gute Kontakte zum SV Berlin-Buch sollten schließlich der „Gamechanger“ im Kabinenkampf für die Tanz-Dachse werden. So fanden die ca. 30 Dachse bei den befreundeten Berliner Tanzgruppen einen Unterschlupf.

Spirit Stars rocken – MCs unterbewertet

Ab sofort war nun (endlich) der Fokus auf die tänzerischen Darbietungen gelegt. Und unbeeindruckt vor dem „crazy“ Wirrwarr in Sachen Umkleidekabinen legten die „Spirit Stars“ wieder einmal einen Auftritt der ersten Güteklasse auf das Hallenparkett. „Sie haben das Ding wieder einmal gerockt. Die Konkurrenz war mit sieben Tanzgruppen sehr groß. Aber am Ende gab es den 1. Platz in der Kategorie Juniors Fun Dance“, sagt Emilie stolz über ihre Stars.

In einer eher ungewöhnlichen Rolle fand sich dann wenig später die Dachse-Trainerin wieder. „Eine unserer MCs hatte sich den Fuß gebrochen. Also hieß es für mich Tänzerin statt Headcoach. Wenn man sich im Nachgang noch einmal das Video ansieht, erkennt man, dass ich nicht aus der Gruppe heraussteche. Das ist das beste Kompliment für meine MCs und man erkennt daran, wie toll sie sich zu richtigen Tänzerinnen entwickelt haben“, gibt Emilie ein dickes Lob an ihre ältere Tanzgruppe. Dass am Ende das Treppchen für die MCs verpasst wurde, sorgte nicht nur bei den Dachse-Verantwortlichen sondern auch nach dem Feedback anderer Trainer*innen für Kopfschütteln. So stand sportlich ein fünfter Platz in der Kategorie Fun Dance Adults zu Buche. „Daran trage ich vielleicht mit die Verantwortung, weil ich die MCs dieses Jahr wohl in der falschen Kategorie angemeldet hatte. Wir hatten schon viele Hip-Hop-Elemente im Vergleich zu den anderen Gruppen, die thematisch anders unterwegs waren. Das werde ich nächstes Jahr anders machen. Dann gibt es sicher auch eine bessere Bewertung“, sagt Emilie zum Abschneiden der MCs.

Trixi als „Show-Act“ – Partybus zurück

Ein kleines Highlight stand abschließend für die Tanz-Dachse an. Denn sie durften sich in der Rolle als Zuschauer*innen von der Tanz-Performance ihrer Abteilungsleiterin Trixi überzeugen. Gemeinsam mit ihren Donnerstags-Dancern wurde in roten Glitzer-Jacken die Stimmung in der Halle angeheizt – auch durch die lautstarke Anfeuerung der zahlreichen Dachse-Mitglieder. Stimmung gab es dann auch auf der Rückfahrt nach Karow, wo der Partybus gegen 23 Uhr einrollte. Feucht-fröhlich mit eine paar Freudentränchen ging die Busfahrt kurzweilig vorüber. Die Tanz-Dachse wurden dann in Karow von stolzen Eltern und Großeltern in Empfang genommen und mit einem abschließenden „Was sind wir? Spitze!“ in süße Tanzträume verabschiedet.

Ein dickes Dachs-Danke richtet Emilie abschließend noch an Gabi: „Ganz ganz großes Dankeschön an Gabi! Sie war an dem Tag unsere Fotografin und hat alles ganz ganz wunderbar eingefangen!“.

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