SPORTTREFF KAROWER DACHSE E.V.

Der außergewöhnliche Sportverein im Norden Berlins

SPORTTREFF KAROWER DACHSE E. V.

Der außergewöhnliche Sportverein im Norden Berlins

Es gibt Menschen, die kommen in einen Verein, übernehmen eine Aufgabe und erledigen sie zuverlässig. Und dann gibt es Menschen wie Frank „Arno“ Röder.

Menschen, die irgendwann einfach dazugehören. Die aus einer Aufgabe eine Herzensangelegenheit machen. Die Spuren hinterlassen – nicht nur in einer Halle, sondern vor allem in den Menschen, die ihnen begegnet sind.

Am 4. Oktober 2021 begann Frank seine Tätigkeit als Hallenwart bei den Dachsen. Was damals niemand ahnen konnte: Wie sehr dieser Mensch unser Hallenteam, unseren Verein und schließlich auch uns ganz persönlich prägen würde.

Frank war da.

Eigentlich sind es nur drei kleine Worte. Aber sie beschreiben ihn vielleicht besser als alles andere.

Frank war da.

Wenn etwas kaputtging. Wenn beim Sportfest helfende Hände gebraucht wurden. Wenn ein Einsatz außer der Reihe anstand. Wenn irgendwo eine Lösung gefunden werden musste. Und manchmal auch einfach dann, wenn man jemanden zum Reden, Lachen oder für einen kleinen Spaß brauchte.

Frank war hilfsbereit, lösungsorientiert und handwerklich unglaublich geschickt. Er war naturverbunden, bodenständig und begegnete unseren Mitgliedern immer auf Augenhöhe. Er brauchte keine großen Worte und kein großes Aufheben um seine Person.

Er machte einfach.

Und meistens machte er es möglich.

Wie kein Zweiter hat Frank unser Hallenteam geprägt. Aus einem Kollegen wurde ein Weggefährte. Und aus einem Weggefährten wurde für viele von uns ein Freund.

Denn Frank hatte diese besondere Art, sich einen Platz im Herzen zu erobern. Vielleicht nicht immer laut und vielleicht auch nicht sofort. Aber wenn man Frank einmal in sein Herz gelassen hatte, dann kam er da nicht wieder raus.

Und natürlich müssen wir auch erzählen, warum wir hier immer wieder von „Arno“ sprechen.

Damals hatten wir zwei Franks im Hallenteam. Das konnte ja auf Dauer nicht gutgehen. Eine Lösung musste her – und Lösungen waren schließlich Franks Spezialgebiet. Also lieh er sich kurzerhand den Namen seines treuen Dackels Arno aus.

Und so wurde aus Frank für uns eben Arno.

Ob sein Dackel jemals offiziell zugestimmt hat, seinen Namen mit seinem Herrchen zu teilen, ist uns nicht bekannt.        . Aber aus heutiger Sicht können wir sagen: Es hätte kaum besser passen können. Denn irgendwann war „Arno“ für uns kein Spitzname mehr. Wenn wir Arno sagten, wussten wir ganz genau, wen wir meinten – unseren Frank.

Unsere gemeinsame Zeit endete dabei nie an der Hallentür.

Wir durften Frank auch außerhalb der Dachse-Welt als Freund kennenlernen. Wir haben viele wunderbare Stunden mit ihm und seiner Frau Steffi verbracht. Stunden, an die wir heute mit einem Lächeln zurückdenken – auch wenn dieses Lächeln im Moment noch oft von Tränen begleitet wird.

Mit nur 67 Jahren hat Frank diese Erde verlassen.

Viel zu früh.

Und der Schock darüber sitzt tief.

Doch schon in den ersten Tagen danach haben wir etwas bemerkt: Frank ist immer noch da.

Er taucht plötzlich in unseren Gesprächen auf. In kleinen Geschichten. In Erinnerungen an irgendeinen Einsatz in der Halle. In einem Spruch, den er gemacht hat. In Situationen, bei denen einer sagt: „Weißt du noch, wie Arno damals …?“

Und genau so soll es bleiben.

Wir wollen von ihm erzählen.

Wir wollen über die Geschichten mit ihm lachen dürfen. Wir wollen uns daran erinnern, was er gesagt, gebaut, repariert, organisiert und manchmal vielleicht auch auf seine ganz eigene Art kommentiert hat.

Wir wollen seinen Namen weiterhin in unserer Halle hören.

Denn vielleicht ist genau das die schönste Form des Erinnerns: Ein Mensch geht – aber die Geschichten über ihn bleiben.

 

Lieber Frank, lieber Arno,

wir sind unendlich traurig, dass deine Zeit mit uns vorbei ist. Aber noch größer als unsere Trauer ist unsere Dankbarkeit.

Danke für all die Jahre mit dir.

Danke für deine unzähligen Stunden in unserer Halle.

Danke für jeden Einsatz, der für dich selbstverständlich war, obwohl er es nicht hätte sein müssen.

Danke für deine helfenden Hände, deine Ideen und deine Lösungen.

Danke für deinen Humor und für all die Male, die wir gemeinsam lachen durften.

Danke für deine Verlässlichkeit.

Danke für deine Freundschaft.

Danke dafür, dass du unsere Halle nicht einfach nur betreut, sondern zu einem Stück Zuhause gemacht hast.

Und danke, dass wir dich kennenlernen und ein Stück deines Weges mit dir gehen durften.

Du hinterlässt Spuren.

Große Spuren.

Oder, wie es für uns wohl viel besser passt:

Du hinterlässt große Dachse-Abdrücke.

In unserer Halle.
In unserem Hallenteam.
In unseren Geschichten.
Und vor allem in unseren Herzen.

Dort hast du deinen Platz.

Und dort, lieber Arno, kommst du auch nicht wieder raus.

Danke für alles, Frank.

Deine Dachse

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